Früh übt sich

Kleine Meister sollten so früh wie möglich anfangen zu üben – zumindest denken das viele ehrgeizige Eltern und zwingen ihre Kinder ein Instrument zu lernen, auch wenn diese das gar nicht wollen. Dabei soll Musik doch Spaß machen. Vielleicht hat das Kind erst zwei Jahre später Lust mit einem Musikinstrument anzufangen. Um die Motivation zu erhöhen, könnten Anfängerkonzerte anderer Kinder in einer Musikschule besucht werden. Der Eintritt in eine Musikschule kann ab einem Alter von 4 Jahren erfolgen und macht den Kindern normalerweise viel Freude: Hier wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, neben Musik gibt es auch Unterricht im Tanzen und Malen.

Spätestens in der Grundschule geht die musikalische Früherziehung für alle Kinder los, dazu stehen den Lehrern praxiserprobte, sofort einsatzfähige Materialien für den Unterricht zur Verfügung, wie sie zum Beispiel unter http://www.buhv.de/grundschule/Bausteine-Musik.html zu finden sind. Auch wenn ein Kind nur wenig Begabung zeigt, ist der Musikunterricht dennoch wichtig: Er fördert die Konzentration, das Gedächtnis und die Sensibilität des Kindes.

So wie die einen lebenslang ihren verhassten Klavierunterricht verfluchen, bedauern es die anderen, dass sie als Kind nie ein Instrument gelernt haben. Deshalb sollten Eltern von Zeit zu Zeit versuchen, ihre Kinder für ein Instrument zu begeistern, aber nicht darauf beharren. Manchmal kommt die Lust dann ganz von alleine.


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